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Tagung zum Dialog von Juden, Christen und Muslimen in Europa

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12 Jahre 10 Monate her - 12 Jahre 10 Monate her #1577 von M.Seidler
Sehr geehrte Frau Hummel,

Ihre Tagung ist mir ein Begriff, sie strahlt auch über Ihre Landesgrenzen hinaus... ;-)

Das Thema liegt im Interesse einiger EU-Strategien, so z.B. im Bereich Zivilgesellschaft, Justiz oder auch des Bildungsbereiches. Insofern können ggf. auch die für diese Bereiche vorhandenen Fördermechanismen für Ihr Vorhaben in Frage kommen.

Im Einzelnen würde ich Sie bitten, Ihr Augenmerk insbesondere auf folgende zwei EU-Förderprogramme zu richten:

Thema Zivilgesellschaft:

Hier könnte ggf. das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" greifen, schauen Sie sich bitte einmal die Maßnahme 2.1 "BÜRGERPROJEKTE" an. Gerade auf Grund der Thematik, als auch des hohen zivilgesellschaftlichen/ehrenamtlichen Engagements wäre hier ggf. eine Chance.
Allerdings sollten Sie hier vielleicht von vornherein an eine Ausweitung in Form eines etwas komplexerem Jahresprojektes nachdenken. Dies sollte Ihnen mit den Partnern und zu diesem Thema sicherlich nicht schwer fallen.

Wichtig ist hier ein enger Kontakt mit den Frauen (Frau Wingert-Beckmann, Frau Monika Lühn) der deutschen Nationalagentur EfBB in Bonn.

Hier der Link zur Nationalagentur für das EU-Programm: www.kontaktstelle-efbb.de/

Thema Grundrechte und Justiz:

In diesem Bereich gibt es auch eine Förderkulisse, die zumindest inhaltlich sehr gut zu Ihrem Anliegen des interreligiösen Dialoges passt, dass spezifische EU-Programm "Grundrechte und Unionsbürgerschaft".

Hier gibt es leider keine nationale Anlaufstelle, Sie werden sich also direkt nach Brüssel an die "Generaldirektion Justiz" wenden müssen. Soweit mir bekannt, waren hier aber die Deadlines (Antragsfristen) gerade alle bis zum Ende des II.Quartals 2011, hier wäre also eine Förderung wahrscheinlich erst wieder für das Jahr 2012 machbar.

Alle Details zum Programm können Sie (nur in englisch) auf der Unterseite der GD Justice finden unter: ec.europa.eu/justice/funding/rights/funding_rights_en.htm

Die ziemlich aktuelle Homepage der GD Justice finden Sie dann hier: ec.europa.eu/justice/

Ihre bevorzugten Bereiche werden dann sicherlich "FUNDAMENTAL RIGHTS" und "EU-CITIZENSHIP" sein.


Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere EU-Förderprogramme, die aber in der Regel nur partiell oder für spezielle Zielgruppen (z.B. Jugendliche) eine Förderung zu Ihrem Thema ausreichen.
Mir scheint aber, dass Ihnen eher an einer umfassenden Förderung, statt eines Förderpuzzles aus mehreren EU-Programmen gelegen ist.


Soweit vielleicht für den Moment


Herzliche Grüße aus dem momentan sonnigen sommerlichen Berlin


Ihr Michael Seidler

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es gibt nichts Gutes, außer man tut es ;-)
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Letzte Änderung: 12 Jahre 10 Monate her von M.Seidler.

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12 Jahre 10 Monate her #1576 von hummelvem
Seit 37 Jahren findet jährlich die europaweite Studierenden-Tagung „Juden, Christen und Muslimen – Partner im Dialog“ (JCM) statt.
JCM untersucht Probleme, denen alle drei Glaubensgemeinschaften (Juden – Christen – Muslime) gegenüberstehen. Indem wir unsere Haltung ihnen gegenüber erforschen, können wir dazu beitragen, Gemeinsamkeiten zu definieren und Unterschiede anzuerkennen.

Ziele und Prinzipien dieses Projektes sind:
a) Die JCM-Konferenz will Dialog, Verständigung und Solidarität unter Angehörigen der abrahamitischen Glaubensweisen - Judentum, Christentum und Islam - fördern.
b) Wir bemühen uns darum sicherzustellen, dass ein Dialog in allen Bereichen der Konferenz, den geplanten wie auch den ungeplanten, stattfinden kann.
c) Wir gehen dabei davon aus, dass dieser Dialog am besten durch persönliche Begegnung erreicht wird, die zwischen einzelnen Menschen in einer geschützten und respektvollen Atmosphäre stattfindet. Wir wünschen uns, dass alle Teilnehmenden bereit sind, Verantwortung dafür zu übernehmen, die Umgangsformen, die im Laufe der Jahre zur "Kultur" dieser Konferenz geführt haben, zu pflegen:
• Rücksichtnahme und Achtsamkeit im Äußern persönlicher Meinungen und im Umgang miteinander
• Offenheit zur politischen Diskussion in einem strukturierten und geschützten Raum
• Respekt gegenüber der Integrität einer jeden religiösen Tradition
d) Die Konferenz-Teilnehmenden sprechen für sich selbst. Sie repräsentieren nicht ihre Religion, ihre Glaubensgemeinschaft, ihre Nation oder ihre ethnische Gruppe.

JCM beschäftigt keine hauptamtlichen Mitarbeiter, sondern die Konferenzen werden vollständig durch ehrenamtliche Unterstützer organisiert. Getragen wird die JCM-Konferenz durch folgende Organisationen: Das Leo Baeck College - Centre of Jewish Education in London, die Deutsche Muslim-Liga in Bonn, das Bendorfer Forum e.V., die Ökumenische Werkstatt Wuppertal und das Centre for the Study of Islam & Christian-Muslim Relations der Universität Birmingham sowie die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel.
JCM-Konferenzen stehen allen Angehörigen der drei Glaubensgemein-schaften offen, die bereit sind, sich auf einen Dialog einzulassen, der vom gegenseitigen Respekt, Offenheit und Verantwortung gegenüber dem Anderen gekennzeichnet ist.

Sehen Sie eine Möglichkeit, dass diese Tagung in von der EU finanziell unterstützt werden werden kann? Die Kooperationspartner in Deutschland und Großbritannien, sowie die Teilnehmenden, die aus mehreren EU Ländern kommen (Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Polen, etc) belegen, dass dies eine multinationale Tagung ist. Für eine Einschätzung ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Thea Hummel
Vereinte Evangelische Mission, Wuppertal

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