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Möglichkeit der Förderung im Bereich Armutsmigration in die Wohnungslosigkeit

  • J. von Lindern
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6 Jahre 3 Monate her #1675 von J. von Lindern
Guten Morgen Herr Seidler,

nach dem Seminar in Köln haben Sie mir ja die Möglichkeit gegeben, über das Forum eine kleine Anfrage zu stellen. Diese nutze ich nun gerne.

Wir sind in gemeinnütziger und mildtätiger Verein in Düsseldorf im Bereich der Obdachlosenhilfe, Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband und organisiert im INSP, einem internationalen Netzwerk von Straßenzeitungen.

Seit 1995 stellen wir in Düsseldorf das Straßenmagazin "fiftyfifty" gemeinsam mit Obdachlosen und arme Menschen. Seit der EU-Erweiterung stieg die Anfrage nach Verkaufsausweisen von Menschen insbes. aus Rumänien und Polen enorm, da sie keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen können.
Das Verständnis unserer Arbeit impliziert immer auch eine Unterstützung zur Sicherung der persönlichen Lebensverhältnisse, sodass wir seit 10/2010 (bis 09/2013) durch das MAIS NRW das geförderte Projekt "eastwest - Auswege statt Ausgrenzung" aus dem Programm "Obdachlosigkeit verhindern" bewilligt bekommen haben, um spezielle Hilfsangebote in Muttersprache für Menschen insbesondere aus Polen, Rumänien und Bulgarien anzubieten.

Schwerpunkte dieses Angebots sind :
- die Beseitung von Wohnungslosigkeit
- Erhalt von Wohnraum
- Informationen zum bestehenden Hilfesystem
- Informationen zu Gewährung und Erhalt von Sozialleistungen
- Unterstützung bei Übersetzungen und dem Ausfüllen von Formularen
- Informationen zu rechtlichen Fragen beim Aufenthalt in Deutschland
- Beratung und Begleitung zu deutschen Einrichtungen (Ausländeramt, Schulamt, etc.)
- Hilfe bei medizinischen Problemen

Da viele Menschen kaum deutsch sprechen, ist eine Vermittlung ins bestehende Hilfesystem jedoch schwierig. Zudem verfügen die Menschen zu 95 % über keinen KV-Schutz.

Unsere Anliegen in der Fortführung bzw. Weiterentwicklung des Projekts sind insbesondere die Verbesserung des Netzwerks des Hilfesystems, Aufklärung der Professionellen im Bereich der Wohnungsloseneinrichtungen zu o.g. Schwerpunkten, sowie (politische) Lösungen, um die prekären Lebensbedigungen (Schwarzarbeit / Prostitution / Kleinkriminalität, Überbelegungen der Wohnungen, Schwierigkeiten im Quartier durch sog. "Problemhäuser") aufzulösen.

Ich freue mich, wenn Sie einen guten Tipp für uns haben, und werde auch weiterhin mit dem neuen Wissen durch Sie recherchieren.

Viele Grüße aus Düsseldorf,
Julia von Lindern

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